Die richtige Vorbereitung für Reisen mit Kindern



Wenn Kinder mit auf Reisen gehen, ist oftmals eine besondere Vorsorge notwendig. Dies gilt umso mehr, je jünger die Sprösslinge sind und je exotischer das Reiseziel ist. Grundsätzlich ist es immer wichtig, dass auch das Kind etwas von der Reise hat. Bei Kleinkindern stehen das Spielen und Baden im Vordergrund, für z. B. Wanderungen oder Kulturreisen fehlen meist noch die Geduld sowie das Interesse. Fernreisen bedeuten generell größere Strapazen für Eltern und Kinder, unter anderem durch Klimawechsel und Zeitverschiebung, die besonders für den jungen Körper anstrengend sein können. Sie lohnen sich daher meistens nur bei verhältnismäßig langen Aufenthalten.


 

Geeignetes Reiseziel wählen


Auslandsreisen mit Säuglingen / Kleinkindern sollten möglichst erst dann unternommen werden, wenn alle für dieses Alter empfohlenen Grundimpfungen abgeschlossen sind. Die Notwendigkeit weiterer Impfungen hängt vom Reiseziel ab. Hierbei sind auch die Altersbeschränkungen der Impfstoffe zu beachten. Kann eine

für das geplante Urlaubsland dringend angeratene Impfung noch nicht verabreicht werden, so wählen Sie besser ein alternatives Reiseziel. Tropenkrankheiten führen bei Säuglingen und Kleinkindern häufiger zu Komplikationen und eine sichere Vorbeugung ist nicht möglich. Es wird daher generell davon abgeraten, Länder mit einem hohen Risiko für Malaria, Dengue-Fieber und andere Tropenkrankheiten mit Kindern unter 5 Jahren zu bereisen.



 

Hilfe bei Reisekrankheit


Reisekrankheit kann bei Kindern ab dem 2. Lebensjahr auftreten, wenn sie mit dem Auto, Bus oder Flugzeug unterwegs sind. Idealerweise wird nachts gereist, sodass die Kinder auf der Fahrt / dem Flug schlafen können. Ist dies nicht möglich, so kann Ablenkung helfen. Auf der Autofahrt sollte dabei der Blick nach draußen auf den Horizont gelenkt werden. Computerspielen oder Lesen sind hingegen keine geeigneten Maßnahmen, sondern können die Beschwerden sogar noch verstärken. Medikamente sollten nur als letzte Lösung eingesetzt werden, evtl. helfen auch homöopathische Mittel.


 


Auf Sonnenschutz achten


Säuglinge dürfen der direkten Sonne überhaupt nicht ausgesetzt werden, Kleinkinder nur für eine kurze Zeit. Die Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr sollte immer gemieden werden. Schutz für die noch empfindliche Kinderhaut bieten – neben Sonnencreme – körperbedeckende Kleidung, eine Mütze sowie ggf. ein Schirm oder ein Verdeck. Durch das Tragen einer Sonnenbrille mit UV-Schutz werden die Augen vor Schädigung bewahrt.